Beginn
Do., 19.11.2026, 18:15 - 19:45 Uhr
Die Geschichte der SchUM-Gemeinden reicht weit in die Vergangenheit zurück: Vor über 1.000 Jahren erlebte das Judentum in Deutschland hier seine erste Blüte. Hier befindet sich die Wiege des aschkenasischen Judentums. Die SchUM-Stätten, also die Monumente, Bauwerke und Friedhöfe in Speyer, Worms und Mainz und das geistige Erbe der SchUM-Gemeinden, sind Zeugnisse einer wechselvollen Geschichte. Sie berichten von hellen und dunklen Zeiten, von Miteinander und Ausgrenzung, von gegenseitiger Befruchtung und Verfolgung.
Die SchUM-Gemeinden waren besondere Orte und galten als Jerusalem am Rhein. SchUM hat bis heute einen besonderen Klang in der jüdischen Welt. Das Ansehen der Gemeinden ist seit dem Mittelalter ungebrochen und bis heute lebendige jüdische Geschichte! Deshalb haben sich, unterstützt durch das Land Rheinland-Pfalz und die Generaldirektion Kulturelles Erbe RLP, vor etwa 20 Jahren Speyer, Worms und Mainz auf den Weg gemacht, ihr umfangreiches und bedeutsames jüdisches Erbe auf der Liste des UNESCO-Welterbes zu verankern. Am 27. Juli 2021 wurden die SchUM-Stätten in die Welterbeliste der UNESCO eingeschrieben.